Achtjährige Melody Zache zeigt großes Umweltbewusstsein und setzt mit Eltern und Freunden eine Idee in die Tat um – Müllsammelaktion rund um den Aschbachweiher (mit Video am Ende des Berichtes)

Beispielhaft -Umweltbewusste Kinder sorgen für Sauberkeit

Eine tolle Aktion die man einfach nur "LOBEN" kann! Schön, wenn sich noch andere anschließen.

Es ist bewundernswert, dass es Kinder gibt, die an Ihre Umwelt denken und sich Gedanken darüber machen, warum Natur verschmutzt wird, Menschen sich nicht an eine Mülltrennung halten oder unnötig die Luft verschmutzen, indem sie etwa im Winter ihr Auto unnötig laufen lassen. Noch mehr Beispiele könnten hier genannt werden, doch auf eines möchte der Gersweiler Anzeiger besonders eingehen, denn die Redaktion erreichte eine Information einer Säuberungsaktion, von der wir hier gerne berichten wollen.

Angefangen, so Rebecca Zache, hat alles bei einem Spaziergang mit Tochter Melody am Aschbachweiher. Dort sei der Tochter aufgefallen, dass Unmengen von Müll einfach so in der Natur entsorgt worden sind. Kann man denn da nicht mal eine Müll-Sammelaktion starten, so die achtjährige Melody, die ein sehr großes Umweltbewusstsein hat, was sie von ihrem Vater von klein auf geerbt habe.  Eine tolle Idee befand die Mama und da man das nicht unbedingt allein machen wollte, wurde eine Rundfrage unter Freunden gemacht und spontan kamen 11 Kinder und acht Erwachsene zusammen die unter strengen Corona Bedingungen Familienweise ausgerüstet mit eigenen Handschuhen, Zangen, Eimer und blauen Säcken am 27. Februar rund um den Aschbachweiher eine dreistündige Mülleinsammelaktion durchführten.

Wie halten unseren Ort sauber

Was da so alles zusammenkommt wunderten sich nicht nur die Kinder: Feuerlöscher, Dosen aus dem Jahr 1960, Fußbälle, Tennisbälle, Wodkaflaschen und Unmengen von Glas. Doch wohin mit dem Müllberg? Nichts Einfacheres als das, da gibt es doch den ZKE. Ein kurzer Anruf genügte und man zeigte sich nett und dankbar, dass solch eine Aktion durchgeführt wurde.  Jedoch solle man dies künftig anmelden, denn durch den ZKE werden solche positiven Aktionen unterstützt, etwa durch die zur Verfügungstellung von Mülltüten, Zangen, Handschuhen und sogar eigenem Personal.

Am Ende dieser ganz besonderen Tat, wurde den Kindern nicht nur ein besonderer umweltbewusster Wert vermittelt, sondern als eine ganz kleine Belohnung, bekam jeder ein Lutscher. Gerne, so Rebecca Zache, hätte man auch aus dem Weiher selbst darauf schwimmenden Müll entsorgt, doch dazu fehlte ein Boot, das man ein anderes Mal einsetzen möchte, sofern sich jemand findet, der ein Boot zur Verfügung stellen kann. Also sehr geehrte Leserinnen und Leser, vielleicht hat ja jemand ein kleines Boot und kann dies zur Verfügung stellen.

Die nächste Aktion ist übrigens schon in Planung. Am 1. Mai möchte man das Waldgebiet von der Skaterbahn in Richtung Sprinkshaus säubern. Sollte jemand Interesse haben hier mitzumachen, einfach um 14:30 Uhr zum Treffpunkt an die Skaterbahn kommen. Willkommen sind Kinder ab zwei Jahre mit mindestens einem Elternteil. Mitzubringen ist eine eigene Verpflegung und natürlich wegen Corona die Masken. Wer sich aber bereits im Vorfeld melden möchte, kann kurz in der Blumenstraße 11 vorbeikommen, Rebecca Zache und besonders Tochter Melody freuen sich ganz besonders über jeden der mitmacht. Bei Starkregen oder Dauerregen findet die Aktion nicht statt.

Anmerkung der Redaktion: Eine wirklich tolle Sache, die zeigt, dass das Umweltbewusstsein bereits in den Köpfen kleiner Kinder eine große Rolle spielt. Wir Erwachsene sollten dieses Bewusstsein in jeglicher Hinsicht unterstützen, ob bei den eigenen Kindern durch Aufklärung oder das Mitmachen bei solchen Aktionen. Oder noch besser, Umweltsünder anzeigen und Müll richtig entsorgen, was man durch Mülltrennung erreicht, oder sein Sperrgut abholen lässt bzw. zum Wertstoffhof bringt. (Rafael Mailänder)

Leider landet immer wieder Müll auch im Aschbachweiher

 

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