Leserbrief zur Situation städtischer Kindergarten Klarenthal aus Sicht der Eltern

Sehr geehrte Besucher unserer Internetseite. Wie in unserer Ausgabe vom April 2021 berichtet, veröffentlichen wir auch Leserbriefe, die sich mit aktuellen Angelegenheiten von öffentlichem Interesse beschäftigen. Leserbriefe geben die Meinung der Leser wieder, nicht die der Redaktion. (R.M.)

Hallo an alle Bürgerinnen und Bürger aus dem Saarbrücker Westen,
wenn wir die Zeitungen aufschlagen und die Neuigkeiten bezüglich der städtischen Kita Klarenthal lesen, stimmt uns dies erstmal positiv. Der Bau in der Fenner Strasse scheint nun endgültig genehmigt zu sein, die alte Kita soll bis zur Inbetriebnahme des Neubaus wieder zum Laufen gebracht werden.
Für uns als Eltern, könnten das wirklich wichtige und gute Neuigkeiten sein, wäre da nicht die Tatsache, dass das Gutachten, welches für die Kita in Auftrag gegeben wurde und welches die Grundlage für alle weiteren Schritte bildet, der Stadt Saarbrücken bis dato überhaupt nicht vorliegt. Es ist also gar nicht sicher, dass die havarierte Kita bis Frühherbst saniert und wieder in Betrieb genommen werden kann. Es wird darauf abgezielt, aber ob es tatsächlich machbar ist, dass kann uns die Stadt Saarbrücken zum jetzigen Zeitpunkt eben nicht beantworten. Und damit ist das Problem für die Eltern nach wie vor auch nicht behoben! 
Unsere Kinder mussten die letzten Monate genug mitmachen. Ein Teil der Kinder wurde fast 2 Monate gar nicht betreut. Zum Glück sind diese nun in den Gemeinderäumen der evangelischen Kirche untergebracht worden. Das ist aber nur eine Übergangslösung. Die Stadt Saarbrücken hat die Betreuungsverträge dieser Kinder bis zum 6.8 befristet, weil sie eben nicht wissen, wie es danach weitergehen wird! Einen sicheren Kita Platz haben demnach nur die Eltern, deren Kinder in den Hanfgärten betreut werden, alle anderen Eltern müssen weiterhin um ihren Kita Platz bangen. 
Den Kindern in den Hanfgärten, wurden von heute auf morgen viele ihrer gewohnten und lieb gewonnenen Erzieherinnen entzogen. Für viele Kinder war das äußerst schmerzhaft und mit vielen Tränen verbunden. Die Eltern wurden hier ebenso vor vollendete Tatsachen gestellt. Darüber hinaus bedeutet die Unterkunft in Burbach für viele Eltern, auch eine finanzielle Mehrbelastung, die nicht mal eben so zu bewältigen ist . Neben den erhöhten Fahrtkosten, sind auch die Essenspreise erhöht worden. Auch die Öffnungszeiten der Kita in den Hanfgärten sind für viele Eltern suboptimal, aber unsere Anregungen diesbezüglich verliefen im Sande oder waren schlichtweg eben nicht machbar. Auf uns zugegangen, ist an dieser Stelle niemand. Umso wichtiger ist es für uns alle, dass unsere Kinder schnellstmöglich zurück in ihre Kita kommen. Wir können nur hoffen, dass dies im Frühherbst der Fall sein wird. Außerdem hoffen wir, dass wir bald auch erste Arbeiten in der Fenner Strasse sehen können. Denn nur was wir mit eigenen Augen sehen, glauben wir wirklich. Nicht zu vergessen, die zweite Kita, die am Standort in der Hauptstraße errichtet werden soll, damit wir endlich auf die Anzahl an Kita Plätzen kommen, die wir wirklich benötigen. Zum Abschluss möchten wir uns noch ganz herzlich bei allen Menschen bedanken, die uns bei unserer Unterschriftenaktion unterstützt haben. Wir haben über 1250 Unterschriften gesammelt. Es zeigt uns wie wichtig das Thema ist und wie wichtig es ist, für unsere Kleinsten laut zu werden. Denn auch die Kleinsten haben ein Recht auf einen Kita Platz in ihrer Heimat. 
Liebe Grüße Melanie Catalano und Melanie Gertung (Stellvertretend für die Eltern der Kinder der städtische Kita Klarenthal)

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