Shanty Chor ersingt 899,23 Euro in Saarbrücker Bahnhofstraße für Flutopfer, leider mit unnötigem Polizeieinsatz

899,23 Euro kamen bei dem Benefizkonzert für die Flutopfer zusammen (weitere Fotos am Ende des Berichtes)

Als Musikalischer Botschafter der Landeshauptstadt Saarbrücken und des Saarlandes, hatte der Shanty Chor „Die Bisttalmöwen e.V.“ schon viele Auftritte. Doch der am 14. August in der Saarbrücker Bahnhofstraße war ein ganz besonderer.  Aufmerksam auf die Aktion wurde der Gersweiler Anzeiger durch einen Leser, der selbst im Chor singt. Und da es sich um eine gute Sache handelte, haben wir uns dazu entschlossen darüber zu berichten.

Siegfried Hahne, der erste Vorsitzende sagte dem Anzeiger, dass es alle Sänger als eine Selbstverständlichkeit und gute Sache angesehen hätten, ein Benefizkonzert für die Flutopfer der Gemeinde Schuld im Ahrtal durchzuführen. Und so traf man sich in der Saarbrücker Bahnhofstraße, wo an diesem Samstag bei sonnigem Wetter so viele Menschen unterwegs waren, die immer wieder stehen blieben, zuhörten und auch mal ein Foto machten. Und zwischendrin eifrige Helfer mit Sammelbüchsen, in die wie man sah, gerne etwas eingeworfen haben.

Nachdem dann 15 Lieder gesungen waren, wofür es fleißigen Applaus gab, freute man sich nach 90 Minuten über den stolzen Betrag von 899,23 Euro, die direkt auf das Opferkonto der Gemeinde Schuld überwiesen wurden. Der Shanty Chor bedankt sich bei allen Spenderinnen und Spendern und trägt wie viele andere auch dazu bei, dass die Not in dem betroffenen Schadensgebiet gelindert werden kann. Wenn Sie sich über den Shanty Chor informieren möchten, können Sie dies auf deren Internetseite machen unter: www.bisttalmoewen.de.

Nach der Veranstaltung erreichte uns noch ein Anruf mit folgendem Inhalt. Während des Benefizkonzertes kam es zum Besuch der Polizei. Diese fragte nach, warum denn keine Masken getragen werden. Hierzu habe man eine Sondergenehmigung, die auch so vorgezeigt wurde. Somit schien alles in Ordnung zu sein. Aber nein, so die Ordnungshüter, habe sich ein Anwohner über das „zu laute Singen“ beschwert. Da aber ein ordnungsgemäß genehmigter Veranstaltungsnachweiß vorlag, konnte schließlich das Konzert weiter gehen. Und da alle nicht schlecht staunten, dass die Polizei bei den Bisttalmöwen war, hatte man den Zuschauern die Situation zum angeblich lauten Singen über das Mikrophon erklärt.   Was folgte, war ein derart lauter Applaus, wie so ein Säger sagte, man in der Geschichte der Bisttalmöwen noch nie bekommen hatte. Auch dies hat wohl dazu beigetragen, dieses einmalige Benefizkonzert so schnell nicht zu vergessen. (Text und Fotos Rafael Mailänder) 

   

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